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Aktiv und mobil in der Lüneburger Heide

Der Naturpark Lüneburger Heide eignet sich ideal zum Reiten, Nordic Walking, Wandern und Radfahren. Dem Aktivurlauber bietet die Region ein breites und gut ausgebautes Wegenetz.

Verschiedene konzipierte Routen und Pauschalangebote führen Sie zu den landschaftlichen und naturräumlichen Besonderheiten und geben Tipps für Beherbergungs- und Gastronomie-Betriebe. Dabei sollen Familien mit Kindern nicht zu kurz kommen. Für sie hält der Naturpark interaktive Familienerlebniswege und weitere speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtete Angebote bereit.

Naturschutz und Aktivtourismus

Unabhängig von nationalen Grenzen sollen Gebiete ausgewiesen und unter besonderen Schutz gestellt werden, die für den Erhalt der natürlichen Artenvielfalt besondere Bedeutung haben. Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide im Kern des Naturparks Lüneburger Heide ist ein Bestandteil des Natura 2000-Netzes. Wir wissen, dass ein intakter Naturhaushalt eine entscheidende Voraussetzung auch für das wirtschaftliche Wohlergehen der Region und für einen erfolgreichen Tourismus ist. Es ist das Ziel des Naturparks Lüneburger Heide, seine wertvollen Naturräume für die Zukunft zu bewahren und sicher zu stellen, dass auch künftige Generationen in der artenreichen und lebendigen Heide Erholung und Anregung finden werden. Deswegen entwickeln wir Konzepte für Tourismus und Freizeitaktivitäten, die naturverträglich sind. Wir bieten unseren Besuchern schonende Wege in die Natur und fördern mit Naturerfahrungs- und Umweltbildungsangeboten die Akzeptanz von Naturschutzmaßnahmen. Helfen Sie durch Ihr Verhalten mit, unsere Natur und Kulturlandschaft zu schützen!

Wandern auf eigene Gefahr

Im Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg wurde im Dezember 2020 folgendes bestätigt:

„Der Waldbesucher, der auf eigene Gefahr Waldwege betritt, kann grundsätzlich nicht erwarten, dass der Waldbesitzer Sicherungsmaßnahmen gegen waldtypische Gefahren ergreift. Mit waldtypischen Gefahren muss der Waldbesucher auch auf Wegen rechnen. Er ist primär selbst für seine Sicherheit verantwortlich. Risiken, die ein freies Bewegen in der Natur mit sich bringt, gehören grundsätzlich zum entschädigungslos hinzunehmenden allgemeinen Lebensrisiko. Dementsprechend können und müssen auf Wanderwegen nicht sämtliche Gefahren ausgeschlossen werden. Würde man eine völlige Gefahrlosigkeit der Wanderwege fordern, müsste man auf reizvolle Routen im Bergland ebenso wie auf einsame Waldpfade im Flachland aus Haftungsgründen verzichten. Auch nach der gesetzlichen Risikoverteilung aus § 22 LWaldG LSA haftet selbst auf stark frequentierten und touristisch beworbenen Waldwegen der Waldbesitzer nicht für waldtypische Gefahren.“

Hier finden Sie die Pressemitteilung des Deutschen Wanderverbandes vom 13. Januar 2021

Wir fördern klimafreundlichen Tourismus

Uns ist es ein besonderes Anliegen, unsere Angebote klimafreundlich umzusetzen und auch die entsprechenden Leistungsträger hierfür zu sensibilisieren. Eine Expertengruppe in Abstimmung mit dem Facharbeitskreis Natur / Nachhaltigkeit / Ländlicher Raum / UNESCO Weltnaturerbe der Tourismusversammlung hat die „Empfehlungen für Destinationen und Leistungsträger zur Gestaltung eines klimafreundlichen Tourismus in Niedersachsen“ erarbeitet, die wir gern hier für Sie bereitstellen: Empfehlungen für ... (PDF, 134 KB)

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
Ich nahm es so im Wandern mit,
Auf dass es einst mir möge sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich durchschritt.

(Zitatgeber: Theodor Storm)

Notfall-Treffpunkte in den Wäldern

Um die Sicherheit der Naturliebhaber zu erhöhen, haben die Landesforsten in den niedersächsischen Wäldern Notfall-Treffpunkte eingerichtet. An diesen Treffpunkten werden Sie im Fall der Fälle schneller gefunden: Notfall-Treffpunkte

Die App "Hilfe im Wald" können Sie im App-Store Ihres Vertrauens herunterladen.