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Dialog Kutsche – aktuelle Situation

Liebe KutscherInnen, wir freuen uns mit euch, dass ihr wieder fahren dürft!

Nachfolgend ein paar Hinweise für die Hygieneregeln aller gewerblichen KutscherInnen  – gemäß der offiziellen rechtlichen Vorgabe (Niedersächsische Verordnung
über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus 11. Mai.2020 mit Änderungen vom 22. Mai 2020)


§ 2 Allgemeine Verhaltensregeln im öffentlichen Raum

§ 2 m – Touristische Schiffsfahrten und sonstige touristische Dienstleistungen, Seilbahnen (Auszug)

(2)
1 Die Betreiberin oder der Betreiber eines Bootsverleihs oder eines Fahrradverleihs ist verpflichtet, den Familiennamen, den Vornamen, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder Kundin und jedes Kunden zu dokumentieren und die Daten für die Dauer von drei Wochen nach Rückgabe des Bootes oder des Fahrrads aufzubewahren, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann.
2 Andernfalls darf die Dienstleistung nicht erbracht werden.
3 Die Dokumentation ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. 4Spätestens einen Monat nach Rückgabe des Bootes oder des Fahrrads sind die Daten der betreffenden Person zu löschen.

(3)
1 Die Veranstaltung von Kutschfahren ist zulässig, wenn die Personen in der Kutsche eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen; § 9 Mund-Nasen-Bedeckung ist entsprechend anzuwenden.
2 Beim Besteigen und Verlassen der Kutsche sowie zwischen dem Sitzplatz jeder Person ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand oder einem weiteren Hausstand gehört, einzuhalten.
3 Absatz (2) gilt entsprechend.

– – –

Mit der verantwortlichen Ordnungsbehörde (LKH) abgestimmte Vorschläge für die Hygieneregeln der Heide-KutscherInnen Stand 12. Mai 2020

1. Den Kutschbetrieben liegen Namen und Kontaktdaten aller Mitfahrenden schriftlich vor und werden drei Wochen aufbewahrt (Corona Nachverfolgung).
2. KutscherInnen und Fahrgäste halten sich an gesetzliche Abstandsgebote 1,50 m.
3. Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen (Anmerkung: wahrscheinlich gilt Kutsche als Verkehrsmittel und daher greift §9).
4. Sollte sich die Abstandsregelung bei Einweisungen, Einstieg etc. nicht einhalten lassen, tragen KutscherInnen und Fahrgäste einen Mund-Nasen-Bedeckung.
5. Die Belegung der Kutsche ist reduziert. Beim Besteigen und Verlassen der Kutsche sowie zwischen dem Sitzplatz jeder Person ist ein Abstand von mind. 1.5 m zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand oder einem weiteren Hausstand gehört, einzuhalten.
6. Soweit technisch möglich ist zwischen Kutschbock und Fahrgästen eine Plane eingezogen.
7. Picknicken ist aktuell gesetzlich verboten – vor diesem Hintergrund bieten Sie / bietet ihr auf der Kutsche keine Verpflegung an (gegen mitgebrachte Getränke steht sicher nichts).
8. Nach der Nutzung werden Reling, Sitzbänke und Tische regelmäßig desinfiziert (Reinigung der Kontaktpunkte).
9. Alle halten sich an die Nies- und Husten-Etikette.
10. KutscherInnen, die sich krank fühlen oder mit infizierten Personen Kontakt hatten, fahren NICHT
11. Kutschen nehmen keine Gäste mit, die grippeähnliche Symptome aufweisen

Wir wünschen Ihnen / euch eine erfolgreiche Saison 2020!

Dialog Kutsche: Ablauf des Dialoges 2.0

Für das Projekt "Dialog Kutsche 2.0" übernahm Ulrike Fischer die Koordination. Sie erreichen sie via Mail: ulrike.fischer(at)naturpark-lueneburger-heide.de.

Derzeit finden Runde Tische (mit allen Beteiligten) sowie Arbeitsgruppentreffen statt. 

Der 1. Runde Tisch fand am 28. Januar 2019 in Hanstedt statt.
Nun geht es unter anderem darum, das Kutschtrassennetz zu konkretisieren und ein Konzept der langfristigen Pflege abzustimmen.
Maßnahmen zur Transparenz und regionalen Vermarktung der Kutschen stehen ebenso auf der Agenda wie die Entwicklung und der Druck einer Kutschwege-Karte.
Einigkeit besteht darüber, dass „Verhaltensregeln für Kutschwege“ entwickelt werden. Gerade bei den Wegen in der Heide stehen die Akteure vor großen Herausforderungen, weil es viele Nutzer vom Wanderer, Radfahrer, Reiter und Kutscher bis zur Land- und Forstwirtschaft mit unterschiedlichen Ansprüchen und Interessen gibt.
Bei dem Treffen berichteten die Akteure aus den Kommunen zudem über Trassenschauen, die Ende 2018 stattfanden.
Hier finden Sie die Pressemitteilung des Auftakttreffens.

Derzeit erarbeitet der Naturpark Lüneburger Heide konkrete Umsetzungsschritte.

Für das Projekt "Dialog Kutsche 2.0" übernahm Ulrike Fischer die Koordination. Sie erreichen sie via Mail: ulrike.fischer(at)naturpark-lueneburger-heide.de.

Derzeit finden Runde Tische (mit allen Beteiligten) sowie Arbeitsgruppentreffen statt. 

Der 1. Runde Tisch fand am 28. Januar 2019 in Hanstedt statt.
Nun geht es unter anderem darum, das Kutschtrassennetz zu konkretisieren und ein Konzept der langfristigen Pflege abzustimmen.
Maßnahmen zur Transparenz und regionalen Vermarktung der Kutschen stehen ebenso auf der Agenda wie die Entwicklung und der Druck einer Kutschwege-Karte.
Einigkeit besteht darüber, dass „Verhaltensregeln für Kutschwege“ entwickelt werden. Gerade bei den Wegen in der Heide stehen die Akteure vor großen Herausforderungen, weil es viele Nutzer vom Wanderer, Radfahrer, Reiter und Kutscher bis zur Land- und Forstwirtschaft mit unterschiedlichen Ansprüchen und Interessen gibt.
Bei dem Treffen berichteten die Akteure aus den Kommunen zudem über Trassenschauen, die Ende 2018 stattfanden.
Hier finden Sie die Pressemitteilung des Auftakttreffens.

Derzeit erarbeitet der Naturpark Lüneburger Heide konkrete Umsetzungsschritte.

Der 2. Runde Tisch fand am 20. Mai in Hanstedt statt. Über rege Teilnahme mit Akteuren aus dem Bereich Kutscher*innen, Vertreter*innen der Kommunen, VNP, Landesforsten, UNB, Vertreter*innen der priv. Grundeigentümer, LHG und weiteren im Dialog Kutsche konnten wir uns freuen, und auch gleich in ein umfangreiches Programm für diesen Nachmittag starten. Hier finden Sie den Bericht Bericht 2. Runder Tisch

Treffen der Arbeitsgruppe „Verhaltensregeln“ am 29. Juli in Schneverdingen. Sieben kreative Köpfe aus dem Bereich Kutscher*innen, Vertreter*innen der Kommunen und der Landesforsten trafen sich am 29.7.2019 um in einer Arbeitsgruppe Verhaltensregeln für einheimische, touristische, private und gewerbliche Kutschfahrer*innen zu entwickeln. Zielsetzung war eine informative Zusammenfassung aller wichtigen Ge- und Verbote im NSG LüH2, die ein reibungsloses Kutschieren und ein harmonisches Miteinander mit anderen Besuchern sichern sollen. Das Ergebnis soll im Internet, auf einer Kutschwege-Karte und ggf. auf weiteren „Kanälen“ veröffentlicht werden.

Fortbildung zum Heidekutscher war erfolgreich Die diesjährige Fortbildung zum qualifizierte/r Heide-Kutscher/in fand am 4. August mit 10 Kursteilnehmern in Schneverdingen statt. Unter der Leitung des Dipl. Biologen Jan Brockmann ging es um die Entstehung der Lüneburger Heide, um die Heidebauernwirtschaft, Charakterarten der Heide und Landschaftspflege, um Heidedörfer und Naturschutzgeschichte. Auch Informationen zu regionaler Küche waren Thema. Diese Fortbildungen sind ein Ergebnis des Projekts „Dialog Kutsche“ des Naturparks Lüneburger Heide, in dem seit 2016 Akteure aus den Kommunen, Kutschbetrieben, Grundeigentümer, Landkreisvertreter*innen der Unteren Naturschutzbehörden, der Verkehrsbehörden sowie der Wirtschaftsförderung und Touristiker*innen sich über die Entwicklung und weitere Qualifizierung des Kutschangebotes in der Naturparkregion abstimmen.

Erstes Treffen der AG Kutsche & Tourismus

Am 24. September 2019 fand das erste Treffen der AG Kutsche und Tourismus in Undeloh statt. Ziel der AG ist es, Vereinbarungen und einen Aktionsplan für gewerbliche Kutschen im NSG LüH2 und im gesamten Naturpark zu erarbeiten. Im ersten Treffen gaben M. Kleemann (Naturpark)  und B. Suhr (LHG) einen kurzen Rückblick auf die bis jetzt umgesetzten Ziele in diesem Bereich, wie z.B. die Fortbildungen zum Heidekutscher, oder die Kennzeichnung der qualifizierten Kutschbetriebe und deren Online-Präsenz. Dazu wird es eine separate Pressemeldung geben.

Zweites Treffen der AG Kutsche & Tourismus

Am 15. Oktober um 18 Uhr fand das zweite Treffen der AG Kutsche & Tourismus in Undeloh statt. Das zu erarbeitetende Thema war:
Wie ist ein Kutschen-Shuttleservice oder ein Linienkutschenservice umzusetzen? Dazu wurde erst einmal die Ist-Situation von regelmäßigen Fahrten, die einem Linienverkehr ähneln erfasst, sowie die dafür relevanten Kutschen-Parkplätze erörtert. Eine lebhafte Diskussion über Für und Wider bzw. die realistische Umsetzbarkeit des Projektes zeigte auf dass es wohl am besten wäre, eine zweite AG zu bilden, die im ersten Schritt alle Routen,Zeiten, Möglichkeiten und vor allem die Anbindung an den Heideshuttle erfasst, um danach weitere konkrete Schritte zu planen. Der Termin hierzu wird zur Zeit über Doodle abgefragt.

Drittes Treffen der AG Kutsche & Tourismus

Am 11. November um 18 Uhr fand das dritte Treffen der AG Kutsche & Tourismus in Undeloh statt. Zum Thema Kutschen-Shuttleservice wurden die Abfahrtsorte und Strecken sowie deren Längen festgelegt. Die für Gäste optimalen Fahrtzeiten wurden mit Anschluß an die Heideshuttle-Busse ermittelt. Eine Kostenkalkulation für Kutschbetriebe und eine Fahrpreisfestlegung ergänzten die Zusammstellung der Fakten. Die Marketingmaßnahmen für dieses Projekt wurden auf die nächste AG vertagt. Der Termin dazu wird noch bekannt gegeben.

Runder Tisch zum Dialog Kutsche

Am 20.Januar 2020 fand der  Runde Tisch zum Dialog Kutsche im alten Geidenhof in Hanstedt statt. Zahlreiche Teilnehmer aus Kommunen, Tourist-Informationen, Grundeigentümern und Kutschbetrieben konnten sich so einen Überblick der Aktivitäten aus den letzten Monaten verschaffen. Hauptthemen waren die nun verbindlich erarbeitete Trassenkarte, die Wegepflege und die Qualifikation zum Heidekutscher. Im Vordergrund standen die erreichten Ziele, die damit verbundenen weiteren Pläne sowie die To-Dos für alle Beteiligten. Obwohl das Projekt  Dialog Kutsche im Juli diesen Jahres endet, wird  der Naturpark die wichtigsten Themen aus dem Dialog weiter begleiten. 

Treffen der AG Kutsche & Tourismus

Am 3. Februar 2020 wurde in einer weiteren AG Kutsche & Tourismus über die Erstellung einer Kutschwegekarte und eines Flyers zur Vermarktung der Heide-Kutscher-Betriebe gesprochen. Beide Produkte sollen noch im Laufe des Dialogs Kutsche entwickelt werden. Die Teilnehmer/innen der AG haben gemeinsam Inhalte, Kriterien und Gestaltungsparameter für die Karte und den Flyer erarbeitet und festgelegt.

Kutscherforum am 9.3.20 in Hörpel

Im Rahmen des Dialog Kutsche lud der Naturpark zum Kutscheforum.13 Kutschbetriebe mit über 30 Kutscher*innen aus dem Naturpark Lüneburger Heide trafen sich am 9.3.20 in Hörpel zum jährlichen Kutscherforum. Das Team vom Naturpark und Moderatorin I. Feige führten durch den Abend und informierten alle Gäste über die Aktivitäten im letzten Jahr.

Die im Rahmen des EU Projektes "Dialog Kutsche"  zwischen allen Betroffenen abgestimmten Kutschwege, die daraus entwickelte Karte, die dazu getroffenen Vereinbarungen mit Kommunen und Grundeigentümern zur deren Nutzung  sowie die an Kutschwegen aktuell getätigten Baummaßnahmenwurden vorgestellt und als großer Erfolg benannt.

Die Betriebe seien sehr zufrieden mit den Ergebnissen, vor allem auch mit der Tatsache, daß tatsächlich ein Dialog stattfände, die Beteiligten nun miteinander kommunizieren, man konkrete Ansprechpersonen hätte und dadurch produktive Arbeit geleistet werden kann.

Zweites großes Thema war die Qualifizierung zum Heidekutscher, auch hier hat sich in den letzten Monaten viel getan. Die Basis-Fortbildung wurde absolviert, die Kutschen mit Logo-Schildern „Heidekutscher“ versehen. Die neue Internetseite der Lüneburger Heide GmbH stellt die Kutschenunternehmen auch auf einer interaktivevn Karte dar. In gemeinsamen Trassenschauen wurden Kutschwege geprüft und inzwischen einige Wege punktuell verbessert.

Die anwesenden Kutscher*innen unterzeichneten die Vereinbarungen zum "Heidekutscher", womit sie sich verpflichten, den Anforderungen zu entsprechen. Zusammen mit den Vertreter*innen des Naturparks schmiedeten die Kutscher*innen auch gleich Pläne für weitere gemeinsame Treffen und Vorhaben.

Vielen Dank für die rege Teilnahme und vor allem für das Interesse, das Engagement und die angenehme Stimmung! Wir freuen uns auf die Zukunft mit Ihnen!

So geht es weiter:

Kutschwege Karte und Flyer

Die im Rahmen des EU Projektes "Dialog Kutsche" zwischen allen Betroffenen abgestimmten Kutschwege im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide werden nun in einer Karte verzeichnet und in einer kleinen Auflage gedruckt. Sie soll allen Heidekutschern, interessierten Gastkutschern und Tourist-Informationen zur Verfügung gestellt werden. Zudem soll ein Flyer produziert werden, in dem alle Abfahrtsorte und  die Kontaktdaten der Heidekutscher verzeichnet sind.  Dieser Flyer soll in einer großen Stückzahl an alle relevanten Stellen wie Tourist-Informationen, Hotels, Infocentern etc.  verteilt werden und ausliegen.