Aus aktuellem Anlass haben wir eine Blitz-Umfrage gestartet und stellen 14 Ideen vor, wie man mit schönen, kleinen Dingen den Alltag etwas nachhaltiger macht. Viel Spaß beim Ausprobieren!

  1. Ab in die Natur und dort, wo es erlaubt ist, Wildkräuter sammeln. Natürlich nicht in Naturschutzgebieten oder auf fremdem Eigentum. Jetzt ist die beste Zeit, die Triebe von Giersch, Vogelmiere, Gundermann und co. zu pflücken. Wie wäre es mit selbst gemischter Kräuterbutter, Kräuterquark oder einer wilden Salatzugabe? Rezepte finden sich zum Beispiel im Blog unseres Partners, der Waldkräuterey. Lassen Sie sich die Natur schmecken!
  2. Oder stellen Sie sich morgens um 8 Uhr ans Fenster und raten Sie Vogelstimmen. Für Fortgeschrittene – es ist echt nicht so leicht, aber Hilfe gibt es beispielsweise mit der Naturgucker App. Sie können auch helfen und Ihre Treffer dort eintragen.
  3. Ostern steht vor der Tür und die vorbereitenden Bastelaktionen können beginnen! Osteranhänger für den Frühlingsstrauß lassen sich ausstechen aus Knetbienenwachs, Wachsplatten, Salzteig, Fimo, Ton oder Plastiziermasse, kurz: Aus dem, was man halt zu Hause hat :-). Wer Filzwolle hat oder eine Heidschnucke im Stall, kann natürlich auch Ostereier filzen. Oder man sät Ostergras ein für die Fensterbank (Weizen, Dinkel oder Haferkörner auf Erde in Tontöpfe streuen, gleichmäßig feucht halten). Das kann man auch in Eierschalen probieren und Gesichter drauf malen – und dann zusehen, wie die Haare sprießen...
  4. Sie können vielleicht auch in einem Tagebuch festhalten, wie Sie die derzeitige ungewollte Entschleunigung erleben. Vielleicht lernen wir ja sogar etwas Nützliches aus der Krise?
  5. Jetzt ist eine gute Zeit, um Dinge zu reparieren, die schon lange darauf warten. Wir hätten da so ein paar Pullover, deren Löcher unsere bisherigen Fähigkeiten übersteigen...
  6. Apropos Fähigkeiten: Kennen Sie „Skill-Sharing“? Normalerweise trifft man sich in Gruppen, um nützliche Fähigkeiten zu erlernen, aber das funktioniert auch online. Es gibt mittlerweile etliche Plattformen und freie Kurse zu allem Möglichen. Selbermachen und Reparieren statt Kaufen macht Spaß und ist ökologisch sinnvoll.
  7. Wie wäre es mit dem Bau eines Insektenhotels? Mit ein wenig Holz und verschieden großen Bohrern kommt man schon sehr weit und bald suchen zum Beispiel Wildbienen wieder Nisthöhlen. Eine Anleitung unter vielen gibt es beim NABU Niedersachsen.
  8. Trinken Sie Leitungswasser und freuen Sie sich, dass es bei uns in der Region so gut schmeckt. Es ist nicht nur unschlagbar günstig und absolut gesund, sondern gegenüber hergestelltem und transportiertem Mineralwasser auch unglaublich viel umweltfreundlicher.
  9. Man kann endlich mal wieder ordentlich Bücher lesen. Völlig analog. Wer unter den Bücherwürmern kennt Charles Eisenstein? Oder natürlich Harald Welzer und Hartmut Rosa? Denker und Philosophen rund um Nachhaltigkeit und Entschleunigung, die jetzt vielleicht öfter hervorgekramt werden.
  10. Schön ist es, mit Kindern Blüten zu sammeln und zu pressen. Es muss keine professionelle Blütenpresse sein, das geht auch in Zeitungspapier, beschwert mit dicken Büchern. Mit den getrockneten Blüten lassen sich Briefe, Bilder usw. verzieren.
  11. Oder natürlich: Wandertouren durch den Naturpark für den Sommer planen. Routenvorschläge gibt es hier.
  12. Sie können auch ausprobieren, wie es sich mit Dusch- und Haarwasch-Seifen wäscht. Wir haben es getestet: Es funktioniert ganz wunderbar und sie brauchen keine Plastikverpackung.
  13. Vielleicht nehmen Sie sich auch endlich die Zeit, den Stromanbieter auf Ökostrom zu wechseln? Oder es gibt noch ähnliche Dinge, die Sie immer schon einmal nachhaltiger organisieren wollten.
  14. Zum Schluss noch ein Oster-Klassiker: Osterhasen backen. Ein bewährtes Quark-Öl-Teig Rezept wäre... (Das Auge kann eine Rosine oder eine Mandel sein)